Arbeitgeberzuschuss private Krankenversicherung

Arbeitgeberzuschuss für die private Krankenversicherung

Wenn man in Deutschland arbeitstätig ist, muss man unbedingt krankenversichert sein. Auf dem Markt gibt es außer der gesetzlichen Krankenkassen Versicherungsunternehmen (PKV Gesellschaften), die mehrere Leistungen und Produkte anbieten: Krankenversicherungen (private Krankenversicherung, Krankenzusatzversicherung, Reisekrankenversicherung, Zusatzversicherung), Sachversicherungen, Altersvorsorge, Versicherung für Kapitalanlage.

Online-Informationen: kostenlosen Vergleich, online Rechner

Damit man immer einen klaren Überblick hat sollte man den Bereich der Krankenversicherungen PKV oder GKV gut kennenlernen. Online kann man alles Wissenswerte finden wie z.B. Versicherungslexikon, wo sie alle Informationen zu den Versicherungsarten (GKV, PKV), zu der Zusatzversicherung, zu den GKV-Leistungsaufgaben oder den gesetzlichen Regelungen des Gesundheitsreformgesetzes. Erklärungen zu Ausdrücken und Abkürzungen wie PKV, GKV, Krankenversicherungsbeitrag, gesetzlicher Zuschlag, Arbeitgeberzuschuss, Beitragsentwicklung können sich online finden lassen und auf manchen Internetseiten haben Sie sogar die Möglichkeit einen Sofort-Vergleich zu machen. Die Berechnung der Kosten hängt von mehreren Variabeln ab: Alter, Einkommen, die Leistungen die Sie in Anspruch nehmen, ob Sie ihre Familie mitsichern, usw. Eine kostenlose Direktberatung steht Ihnen auch offen.

Online kann man Beratung auch bei den häufig gestellten Fragen finden: Welche private Krankenkasse gewährt Beitragserstattung für die Leistungen die nicht in Anspruch genommen wurden? Wer bietet die besten Tarife für Zahnzusatzversicherung? Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss in der privaten Krankenversicherung?

Bei PKV-Wechsel, beachten Sie die richtigen Auswahlkriterien, denn wenn sie sich zum Beispiel für eine Familienversicherung entscheiden, können die Familienmitglieder nicht kostenlos mitversichert werden.

Berufsgruppen und Vorraussetzungen

Jede Berufsgruppe – abhängend davon ob man Arbeitnehmer, Angestellter oder Selbständiger ist – muss bestimmte Vorraussetzungen erfüllen. Bis 2007 war es für Beamte, Freiberufler und Selbständige von bestimmten Berufsgruppen nicht Pflicht krankenversichert zu sein. Die gesetzlichen Regelungen bezüglich der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung – GKV – und der gesetzlichen Pflegeversicherung – GPV – haben sich ab April 2007 (Gesundheitsreform)geändert. Wer aber von Beruf Apotheker, Zahnarzt oder Heilpraktiker ist, wird explizit von der Versicherungspflicht befreit. Die die früher bei den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) versichert waren können weiter gesetzlich Versicherte bleiben, müssen aber ihre Beiträge ruckläufig zahlen. Sie haben auch die Möglichkeit zu einer privaten Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Vorraussetzung für den Wechsel eines Angestellten zu einer privaten Krankenversicherung ist, dass er die Beitragsbemessungsgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) überschreitet.

Die Beitragsbemessungsgrenzen und die Versicherungspflichtgrenze werden jedes Jahr neu bestimmt. Die Beitragsbemessungsgrenze für Kranken und Pflegeversicherung des Jahres 2011 beträgt 44.550 Euro jährlich (3.712,50 Euro pro Monat). Für Angestellte, die am 31.12.2002 wegen Überschreitens der Pflichtgrenze versicherungsfrei waren, gilt als Versicherungspflicht für 2011 die Jahresarbeitsentgeltgrenze von 44.550 Euro pro Jahr sowohl in West- wie auch in Ostdeutschland.

Die Versicherten der privaten Krankenkassen erhalten genau wie Angestellte die eine gesetzliche Krankenversicherung hat, von dem Arbeitgeber einen sogenannten Arbeitgeberzuschuss (oder Arbeitgeberanteil).

Der Arbeitgeberbeitrag für die private Krankenversicherung

Der Arbeitgeberzuschuss für die privaten Krankenversicherungen liegt bei maximal 50% des zu zahlenden Beitrages, jedoch nicht mehr als 271,01 Euro Zuschuss seitens des Arbeitgebers, im Vergleich zu 262,50 Euro im Jahr 2010. Man kann noch maximal 36,20 Euro monatlich dazu bekommen, wenn man eine Pflegepflichtversicherung abgeschlossen hat. Der jetzige Versicherungsbeitrag und Arbeitgeberanteil, sowie weitere Änderungen, wurden durch die Gesundheitsreform beschlossen, die am 1. Januar in Kraft trat. In der gesetzlichen Krankenversicherung wuchs der Beitragssatz auf 15,5% (früher 14,9%). Der Arbeitgeberanteil beläuft sich jetzt auf 7,3%, der Arbeitnehmeranteil auf jeweils 8,2%. Viele Änderungen bezüglich der gesetzlichen Krankenversicherungen die durch die Gesundheitsreform beschlossen wurden, hatten als Ziel den gesetzlich Versicherten bessere Leistungen und einen stabileren Beitrag. Freiwillig kann jeder eine Zusatzversicherung abschließen (die beliebteste ist die Zahnzusatzversicherung).